Vorschau auf das Salongespräch am 18. Mai 2022:

Wir diskutieren über das Buch von Peter Zeihan: Disunited Nations

 


Die meisten Länder und Firmen sind für die Welt in der wird jetzt schon leben nicht vorbereitet, sagt Peter Zeihan. Über Dekaden haben die Allierten der USA sich auf deren Macht für die ökonomische und physische Sicherheit verlassen. Es zieht aber ein neues Zeitalter der amerikanischen Isolation herauf, deren Auswirkungen alle überraschen werden.

In „Disunited Nations“ präsentiert der geopolitische Stratege Peter Zeihan eine Reihe von gegen-intuitive Argumente über die Zukunft der Welt wo Handelabkommen auseinanderfallen und internationale Institutionen ihre Macht verlieren.

Deutschland wird als mächtigstes Land Europas absinken und Frankreich wird seinen Platz einnehmen. Jedes Land sollte sich auf den Kollaps von China – nicht Nordkorea – einstellen. Wir sehen gerade – so sagt Zeihan – eine Verschiebung im Ausblick des mittleren Ostens: nicht mehr der Iran ist die gefährlichste Bedrohung der Region sondern Saudi Arabien.

Die Welt hat sich so sehr auf die „Normalität“ der der amerikanisch dominierten Ordnung eingestellt, das wir alle den historischen Normalzustand vergessen haben: mehrere kleinere, konkurrierende Mächte und Wirtschaftssysteme in Europa und Asien.

Amerika ist auch nicht die einzige Nation die aus dem internationalen Systeme zurücktritt. In Brasilien, Großbritannien und Russland, glauben Führer, wenn auch viele Länder in dem wachsenden Chaos verlieren, ihre Länder werden davon profitieren.

Die Welt fällt nicht auseinander, sie wird auseinandergetrieben. Die Länder und Unternehmen, die für dieses neue „Jedes Land für sich selber“ vorbereitet sind werden überleben. Die auf den Status Quo setzen, werden werden in der neuen Weltordnung verloren gehen.

 

(Klappentext des Buches, übersetzt von Karl Pragerstorfer, erschienen 2020 im Harper Business-Verlag)